Ein Schritt-für-Schritt-Weg zu Routinen, die bleiben. Gemacht für Familien, die mehr Struktur brauchen, als ein Plan am Kühlschrank geben kann.
Die Grundidee: ein neutrales Werkzeug
“Steht eine Aufgabe in Questy, gehört sie deinem Kind, und Questy übernimmt das Erinnern.”
Wenn die App das Erinnern übernimmt, verändert sich zu Hause oft die ganze Stimmung. Die Anforderungen kommen von einem neutralen Werkzeug statt von dir. So gibt es weniger von dem ständigen Ermahnen, das so oft zu Stress und Streit führt. Dein Kind ist für seine Aufgaben selbst verantwortlich und verdient die Punkte, und deine Rolle wandelt sich vom Aufpassen zum Unterstützen. Du musst vorab nichts versprechen: Nach ein paar Tagen zeigt dir Questy kurze Tipps, wie du dich zurücknehmen kannst, einen nach dem anderen.
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Dinge, die dein Kind schon gern macht, zum Beispiel lesen, draußen spielen oder das Haustier füttern. Sie bringen das System in den ersten Wochen in Gang und stärken das Selbstwertgefühl.
Alltagsaufgaben, die mehr Mühe kosten, zum Beispiel Zähneputzen, Anziehen oder Hausaufgaben. Wie viele Punkte sie bringen, hängt davon ab, wie viel Hilfe dein Kind gerade braucht. So zählen die schwersten Routinen am meisten.
Kleinere Schritte: „Zähne putzen“ kann sich wie eine große Anforderung anfühlen. In Questy lässt es sich aufteilen: Zahnbürste holen, Zahnpasta drauf, zwei Minuten putzen, ausspülen. So werden die Anforderungen des Alltags einfach, konkret und sichtbar.
Dein Kind lernt die App kennen, und es gibt großzügig Punkte. Das einzige Ziel ist ein guter Start: Sicherheit, Erfolgserlebnisse und ein Grund, wiederzukommen. Noch wird nichts angepasst. Dein Kind kann sogar seine ersten Routinen selbst auswählen, denn wer vom ersten Tag an mitbestimmt, bleibt eher dabei.
Questy schlägt nun vor, die Punkte für Routinen, die dein Kind schon gut schafft, ein wenig zu senken. Wachstumsroutinen behalten ihren Wert, damit die Motivation dorthin geht, wo Struktur am meisten gebraucht wird.
Wenn die Routinen sitzen, bringen mit der Zeit auch Wachstumsroutinen weniger Punkte. Dein Kind lernt, zu Ende zu bringen, was es angefangen hat, und braucht immer weniger Belohnungen von außen. Aus den Routinen werden Gewohnheiten.
Questy schlägt weniger Punkte für Routinen vor, die dein Kind schon gut schafft. Neue oder schwere Routinen behalten ihren Wert.
Wird eine Routine seltener erledigt, weist Questy dich darauf hin und schlägt kleinere Schritte vor, damit sie machbar bleibt.
Laufen die Routinen gut, schlägt Questy vor, etwas Neues dazuzunehmen.
Jede Woche eine kurze Zusammenfassung. Jeden Vorschlag kannst du annehmen, ändern oder überspringen.
Das System beruht auf dem gut belegten Prinzip des Token-Systems (auch Verstärkerplan genannt). Dein Kind gibt seine Punkte für Belohnungen aus, die ihr vorher vereinbart habt, zum Beispiel Bildschirmzeit, einen Ausflug, ein neues Spielzeug oder ein besonderes Vorrecht.
Belohnungen können klein, mittel oder groß sein. So ist immer etwas in Reichweite, und es gibt etwas Größeres, auf das sich das Sparen lohnt. Jeder Wunsch nach einer Belohnung geht über dich, damit ihr sie im richtigen Moment gemeinsam feiern könnt.